Sanierung Sitzbänke der Freilichtbühne Hornberg (Bw)
Neue Sitzflächen und Lehnen aus WPC von Naturinform sorgen auf der Tribüne der Freilichtbühne Hornberg für mehr Komfort. Zum Einsatz kam das Profil „Die Starke“ in Braun. Mit der Sanierung der Besuchertribüne investierte der Historische Verein Hornberg in eine Lösung, die sich stimmig in die waldumsäumte Umgebung einfügt und den Anforderungen des stark frequentierten Veranstaltungsortes langfristig gerecht wird.
Die Stadt Hornberg im Schwarzwald ist weit über die Region hinaus durch das „Hornberger Schießen“ bekannt. Ebenso prägend für den Ort ist die idyllische, am Waldrand gelegene Freilichtbühne mit Blick auf den historischen Schlossturm. Dort stehen von Ende Juni bis Anfang September neben zeitgenössischen Stücken eben auch jener Klassiker über das „Hornberger Schießen“ auf dem Spielplan. Zur Saison 2024 wurden die Bänke der Besuchertribüne erneuert. Die Verantwortlichen der Freilichtbühne Hornberg Historischer Verein e.V. entschieden sich für die massive Diele „Die Starke“ in Braun aus WPC von Naturinform. Zum einen fügt sich der Braunton der Dielen harmonisch in den bewaldeten Berghang ein, zum anderen überzeugen sie durch Langlebigkeit, Robustheit sowie einen unkomplizierten Pflege- und Erhaltungsaufwand.
Theatertradition mit starken regionalen Wurzeln
Der Ursprung des „Hornberger Schießens“ reicht der Überlieferung nach bis ins Jahr 1564 zurück. Der Legende zufolge wollten die Hornberger Bürger den Herzog von Württemberg mit Salutschüssen empfangen, hatten ihr Pulver jedoch bereits zu früh verschossen. Statt des geplanten Empfangs blieb es bei „Piff-Paff“-Rufen. Daraus soll die Redewendung „Es geht aus wie das Hornberger Schießen“ entstanden sein. Später fand das Zitat auch Eingang in die Literatur, Friedrich Schiller verwendete es in seinem Schauspiel „Die Räuber“. In den 1950er Jahren schrieb der ortsansässige Autor Erwin Leisinger ein Volksschauspiel, das seit über 70 Jahren unverändert auf der Freilichtbühne Hornberg gespielt wird.
Jahr für Jahr zieht die Freilichtbühne Hornberg zwischen 10.000 und 15.000 Besucher an. Rund 800 Plätze stehen pro Aufführung zur Verfügung, damit gehört das Theater zu den kulturellen Anziehungsorten im Schwarzwald. An die neuen Bänke der Tribüne wurden hohe Anforderungen an die Materialeigenschaften in Hinblick auf Dauerhaftigkeit und Instandhaltung gestellt.
Sanierung in Eigenleistung
Die Tribüne des Erwin-Leisinger-Freilichttheaters ist in den natürlichen Hang des Hornberger Storenwalds eingebettet. Seit Gründung des Vereins ist das ehrenamtliche Engagement im Verein die tragende Stütze. Die gesamte Anlage wurde 1955 von 15 Vereinsmitgliedern innerhalb von sechs Wochen auf die Beine gestellt. Bis heute werden von den Bühnenarbeitern bis zu den Schauspielern alle Mitwirkenden ausschließlich aus den eigenen Reihen rekrutiert. Mehr als 100 Personen sind heutzutage aktiv involviert. Auch die anstehende Sanierung der Tribünenbänke wurde mit einem Team aus Ehrenamtlichen umgesetzt.
Nach vielen Jahren intensiver Nutzung waren die bisherigen Holzbretter der Bänke deutlich verwittert und teilweise sogar splittrig sowie morsch. Gesucht wurde daher ein Material, das dauerhaft stabil, optisch ansprechend und für die Besucher bequem ist. Der Verein ließ sich vom nahegelegenen Baustoffhandel Maier + Kaufmann in Steinach beraten. Die Entscheidung fiel auf „Die Starke“ von Naturinform. Neben der robusten Materialqualität sprach auch die passgenaue Dimensionierung für das Produkt, da die Maße der neuen Dielen mit den vorhandenen Brettern beinahe exakt übereinstimmten. Hinzu kam die Farbgebung: Der Braunton fügt sich harmonisch in die Waldumgebung ein und passt zugleich zur Bühnenkulisse mit den Schwarzwälder Fachwerkhäusern.
Testbank überzeugte im Praxiseinsatz
Zur Begutachtung wurde zunächst nur eine Bankreihe mit der „Starken“ in Braun montiert. Nachdem der Test zur Zufriedenheit ausfiel, wurde im Juli 2024 mit den Arbeiten begonnen.
Der vorhandene Unterbau aus Beton sowie die darauf befestigte Stahlkonstruktion für Sitzflächen und Lehnen konnten erhalten bleiben. Nach dem Rückbau der alten Bretter wurden die neuen WPC-Profile auf die erforderlichen Längen zugeschnitten und Schritt für Schritt mit der vorhandenen Stahlkonstruktion verschraubt. Pro Sitzfläche kamen jeweils zwei Profile zum Einsatz, pro Lehne eine. Über den Verschraubungen wurden auf der Oberseite abgerundete Nieten angebracht, um die Sicherheit für die Besucher zusätzlich zu erhöhen.
So entstand eine witterungsbeständige und optisch ansprechende Tribünenanlage, die dem Gesamtbild der Freilichtbühne ebenso gerecht wird wie den praktischen Anforderungen des laufenden Spielbetriebs.
„Die Starke“ überzeugt mit Stabilität und Natürlichkeit
„Die Starke“ verfügt über eine Materialstärke von 38 Millimetern und ist für hohe Belastungen ausgelegt. Dank ihrer Stabilität eignet sich die Diele auch für die Überspannung größerer Abstände, und das ohne aufwendige Konstruktion eines lastabtragenden Unterbaus. Optisch überzeugt die massive Diele aus WPC durch ihre natürlich anmutende Holzmaserung. Erhältlich ist das Profil, das flexibel einsetzbar ist und oft für Treppenstufen oder Sitzbänke im öffentlichen Raum verbaut wird, in Schwarzbraun, Grau und Anthrazit. Die Oberfläche ist wahlweise leicht gebürstet oder fein geriffelt ausgeführt.
Alle Produkte aus WPC von Naturinform vereinen die Optik von Holz mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Bei der Herstellung werden Holzfasern mit einem Polymer verbunden. Dadurch entsteht ein Material, das feuchteunempfindlich, splitterfrei und pflegeleicht ist. Damit eignen sie sich die Profile auch für Bereiche, in denen durch Feuchtigkeit oder Spritzwasser erhöhte Anforderungen an die Trittsicherheit bestehen.
Vorteile für Betreiber bei Instandhaltung und Pflege
Gerade im öffentlichen und halböffentlichen Bereich zählen neben der Optik vor allem Langlebigkeit, Sicherheit und Pflegeaufwand. Hier spielt der verwendete Holzverbundwerkstoff (WPC) von Naturinform seine Stärken aus. Verschmutzungen lassen sich mit geringem Aufwand entfernen, der Erhaltungsaufwand ist überschaubar und die Oberfläche bleibt auch bei intensiver Nutzung attraktiv. Für Betreiber stark frequentierter Anlagen bedeutet das eine wirtschaftliche und zugleich nutzerfreundliche Lösung. Die Möglichkeit, die Produkte nach dem Ende der Nutzungsdauer über das Naturinform eigene Kreislaufsystem kostenfrei zu entsorgen, ist für Bauherren im öffentlichen Bereich zudem ein großer Vorteil.
Achim Schemel, Bühnenwart des Historischen Vereins Hornberg, sagt: „Unsere Tribüne ist während der Saison stark beansprucht, deshalb brauchten wir eine Lösung, die robust, sicher und zugleich angenehm für das Publikum ist. Mit den neuen Sitzauflagen haben wir genau das erreicht. Die Bänke wirken deutlich hochwertiger, sitzen sich gut und passen auch noch hervorragend zur Umgebung unserer Freilichtbühne.“
Fazit:
Mit der Sanierung der Besuchertribüne hat die Freilichtbühne Hornberg eine funktionale und gestalterisch überzeugende Lösung umgesetzt. Die neuen WPC-Dielen verbinden Widerstandsfähigkeit, Komfort und ein naturnahes Erscheinungsbild. Für Anwendungen im Außenbereich mit hoher Beanspruchung zeigt das Projekt, wie sich Bestandskonstruktionen wirtschaftlich sehr gut ertüchtigen und langfristig wieder aufwerten lassen.
Pia Hobeck, Geschäftsführerin von Naturinform, fasst zusammen: „Gerade bei solchen Projekten kommt es auf einen ausgewogenen Mix aus Gestaltung, Sicherheit und Dauerhaftigkeit an. In Hornberg zeigt sich sehr anschaulich, wie unser Profil ‚Die Starke‘ diese Anforderungen erfüllt und zugleich eine Lösung bietet, die sich sehr gut an Vorhandenes anpassen lässt.“
Inspirationen für kommunale Entscheider
Speziell für kommunale Entscheider, Planer und Architekturbüros stellt Naturinform in der Broschüre „Wir machen Lieblingsplätze in Ihrer Stadt“ Informationen für den kommunalen Außenbereich zusammen. Die Broschüre zeigt smarte Lösungen für die Gestaltung öffentlicher Räume, bietet Inspirationen für vielfältige Einsatzbereiche und fasst alle Vorteile wie auch die Produkte selbst übersichtlich zusammen. Die Broschüre steht unter www.naturinform.com/de/service/downloads kostenlos zum Download zur Verfügung.